Sonntag, 14. März 2010

Am Ende der Welt

Wir hatten es bereits angekündigt, dass wir uns auf ein kleines Abenteuer begeben wollten – nun sind wir zurück um davon zu berichten:
Nach zwei kompletten Nachtfahrten und fast 1.500 km auf der Strasse krochen wir aus dem Bus und erblickten zum ersten Mal die wunderbare Landschaft der Gran Sabana. Die „Große Savanne“ ist eine hügelige Landschaft, die von saftigem Gras überzogen und von unwirklich erscheinenden Palmwäldern gesäumt ist. Beeindruckt von den ersten Blicken ging es gleich los auf den Trek zum Roraima Tepui – dem höchsten Tafelberg Venezuelas. Auf zwei Etappen durch die Sabana näherten wir uns dem imposanten Berg, der 1884 zum ersten Mal von Forschern bestiegen wurde. Auch wenn seitdem viele Jahre vergangen sind, hat der Anblick des Tepuis (=Berg) kein bisschen an Imposanz eingebüßt. Dieses Bollwerk hat uns oft die Frage gestellt, ob wir jemals oben ankommen würden, so dass es schon beinahe unwirklich erschien, als wir am Ende des dritten Tages die „Spitze“ erreichten.


Die Begeisterung war unbeschreiblich. Wir hatten es geschafft und es bot sich uns auf der einen Seite der Ausblick auf die Gran Sabana, auf der anderen erblickten wir die unwirkliche Mondlandschaft des Roraima. Übersäht von hunderten kleinen Seen, ähnlich eines bizarren Moores, war es auf Roraima ziemlich feucht. Wir beobachteten schnell ziehende Wolken, schauderten beim Blick in die Tiefe der Schluchten, schmolzen beim Anblick der Sonnenaufgänge dahin und genossen die absolute Stille auf dem Berg. Gekrönt wurde unsere Reise von herrlichem Wetter, sodass wir sogar des Nachts den Anblick eines klaren Sternenhimmels hatten. Erfrischt bei einem Bad in natürlichen Pools und einer Dusche unter einem Wasserfall, verließen wir nach einem Tag den Berg und begaben uns auf den Abstieg. Auch wenn die Erschöpfung langsam zu spüren war, so war es bis zum letzen Schritt eine der einmaligsten Wanderungen, die wir bisher beschritten haben.


Begeistert hat uns neben der Natur auch das Gespann aus Elio und Harrison – unser Guide und Träger, die uns auf dem Trip begleiteten, uns herrlich bekochten und mit uns mit vielen Spinnereien zur Seite standen. Mittlerweile sind wir zurück in Caracas und das letzte Ziehen in den Beinen erinnert uns noch an die Strapazen der beinahe 80 gewanderten Kilometer. Wir sind ein weiteres Mal gespannt, was wir als nächstes entdecken werden, aber eines ist klar –
unser Reisefieber ist unverändert hoch :)

Unsere Begeisterung in Bildern findet ihr hier!

2 Kommentare:

  1. hey buddys! was fuer ne kranke scheisse geht den bitte bei euch ab ;) endlich bilder, hab schon sehnsüchtig darauf gewartet meine dudes mal in aktion zu sehen. sensationelle schnappschuesse, ihr koennt euch garnicht vorstellen wie gern ich an eurer seite waer! @sveeeeeenska mit den guten alten roten adidas lauefste mal die 80 ks, respect, man;)! schoene shortboards habt ihr da am start, seid ihr alle gesurft? hab schon mit der flöte beschlossen, dieses jahr mit dem womo zusammen surfen zu gehen, jipijaee! Wir freuen uns den svenska bald wieder hier bei uns gemeinsam mit Mr. Winter zu empfangen :). Euch drei bros wuensch ich weiterhin ein sagenhaftes abenteuer - lebt euren Traum Männer! ich denk fest an euch und drueck euch alle vier in gedanken, euer m zum o

    p.s.
    ganz besonders gefaellt mir das mo gedaechtniss photo wo ihr alle poethisch in den himmel blickt, sehr fein ;)

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  2. In Venezuela möchte man sein...
    Ein lieber Gruß geht raus an Euch drei tollkühne Ritter, die ihr für mein Königreich unbekannte Kontinente erobert :) weiter so ihr tapferen "Dudes"!? ; )

    Eure Natalia

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