So sollte unser Abenteuer schon am Flughafen beginnen, denn die diversen Kontrollen sowie das Flugzeug an sich waren schon ein wahres Erlebnis. Etwas Gutes hatte es jedoch: Wir hatten schön viel Platz und unser kränkelnder Simonio konnte sich über drei Sitze hinweg erstmal ein ausgiebiges Schläfchen gönnen.
Atlanta:
Leider sollte dieses Schläfchen nicht ausreichen um unseren Buddy wieder auf die Beine zu bringen und so konnten während des gesamten Atlanta Aufenthalts nur zwei von drei Dudes aufbrechen um die USA zu erkunden (wenigstens kennt Simon ja bereits das Ein oder Andere hier drüben). Begleitet von Josh, einem Australier der durch die Staaten reiste, gings auf zu einem der wohl bekanntesten Highlights von Atlanta, dem Coca-Cola Museum. Interessant waren vor allem die unterschiedlichen Werbespots aus aller Welt und klar, die Verköstigung mit allen möglichen Sorten von Coca-Cola Getränken. Anschließend hatten wir das Glück, in den Genuss eines NBA-Matches der Atlanta Hawks vs. den Minnesota Timberwolves zu kommen. Dank unserer lautstarken Unterstützung und den heißen Tanzeinlagen der spärlich begleiteten Cheerleader haben die Hawks natürlich gewonnen…=)
Zu einem weiteren Highlight zählten die Stone Mountains, welche allerdings erst einen Tag später richtig öffneten und wir somit die Einzigen weit und breit waren. Josh hat dann die Abendplanung übernommen und Bekannte kontaktierte, die uns an unserem Hostel, wohlgemerkt einem ehemaligen Freudenhaus, abholten und mit uns eine Kochsession bei sich zu hause veranstalteten. Gut genährt gings dann in eine Local-Kneipe und anschließend zum Tanzbein schwingen in eine kleinere Disco. In Anlehnung an unseren noch Bachelor Mo waren wir hier wohl wahrlich die Weißbrote schlecht hin, da wir fast ausschließlich von Schwarzen umringt waren.=)
Kurz vor dem Weiterflug machten wir noch einen Abstecher ins weltgrößte Aquarium, welches wohl das imposanteste Erlebnis des Atlantaaufenthaltes war. Hier waren von Walen, Haien, Delphinen über Otter jegliche verschiedene Fischarten zu sehen. Mit den gepackten Rucksäcken und dem wieder halbwegs fitten Simonio gings zum Abschluß für ne Stunde nach Buckhead in die Mall und dann weiter ins Abflugterminal. DESPEGAR (abgehen/durchstarten)
Venezuela – Die Dudes starten durch:
Mit dem ersten Schritt aus dem Flugzeug begrüßten uns sommerliche Temperaturen und die Schwüle des südamerikanischen Kontinents. Sven und einer seiner Venezuelaner-Buddies, Eduardo, standen am Flughafen bereit um uns in Empfang zu nehmen. Die Gänsehaut Atlantas abgeschüttelt, hat das kühle Begrüßungsbier und unsere Freude darüber endlich zu Dritt (threesome) am Start zu sein die Fahrt zu Svens WG zu einer kleinen Autoparty ausarten lassen. Völlig losgelöst von den winterlichen Strapazen der letzten Wochen ging es mit Cuba Libre und Salsa Schritten in bester Venezuelanischer Gesellschaft bis tief in die Nacht…
Wenige Stunden Schlaf später starteten wir dick bepackt in den National Park Henri Pittier. Die traumhafte Karibikküste bot mit dem Strand „Cuyagua“ den Einstieg in ein langes Wochenende voller Sonne, Sand und Palmen. Der Nationalpark ist bekannt dafür, dass man wunderbar Vögel beobachten kann – wir haben aber auch andere (Tanga-) Strandschönheiten entdeckt ;) Mit Frisbee, Planschen und Surfen haben wir die Zeit komplett genossen. Ein Traum war es auch bis tief in die Nacht bei Gitarrenklängen am Strand abzugehen. Der nächste Stopp war Choroni, ein kleines Hafendörfchen, in dem wir in einer kleinen Herberge Quartier bezogen haben. Die Venezuelaner hier haben die im Kolonialstil gebauten Häuser mit bunten Farben angestrichen und damit eine einzigartige Idylle geschaffen. Bei, wie könnte es anders sein, Cuba Libre haben wir in unserer bunt gemischten Gruppe Mäxle auf Spanisch gespielt – perfekt für uns Pseudo-Gringos, so konnten wir die Zahlen auf Spanisch lernen.
Philip, der Mitbewohner Svens, und die drei Mädels aus Caracas sind montags abgereist. Wir (Sven und die Dudes) hingegen haben uns am Strand „Cepe“ einen weiteren Tag im Paradies gegönnt. Gut gebrannt (verbrannt) sind wir einen Tag später in einer legendären Busfahrt nach Maracay geheizt, um von dort nach Caracas umzusteigen. Es ist wirklich so – hier geht ALLES über Busse. Ob klein oder groß, echt abgefahren.
Den Zwischenstopp in Caracas haben wir damit verbracht Svens Universität zu besuchen. Die Universidad Simón Bolivar erstreckt sich über einen riesigen Campus, der sich eigentlich als gigantischer Park beschreiben lässt. Herrlich muss es sein an der besten Uni des Landes zu studieren – vor allem wenn man wie Sven die doppelte Portion in der Mensa bekommt ;) Wir Bleichgesichter haben den ganzen Tag über einige Blicke geerntet und die abartig gechillte Atmosphäre genossen. Bei einem abendlichen Volleyballspiel mit Einheimischen konnten wir die Nähe zu den Locals genießen und waren total in unserem Element.
Obwohl wir die ersten Eindrücke noch nicht recht verarbeitet haben, sind wir Sven für den traumhaften und entspannten Einstieg dankbar und sind gerade schon wieder Feuer und Flamme. Der Grund ist ganz einfach, wir packen für die Gran Sabana – in den nächsten Tagen wird der Roraima Tepui bestiegen, der höchste Tafelberg Venezuelas, ein Naturwunder und eine der Urlandschaften dieses Planeten.
Wir grüßen die Daheimgeblieben und verabschieden uns fürs Erste. Es geht uns ausgesprochen gut – aber das hat man sicher an den vorangegangenen Zeilen gemerkt.
Die Bilder von Atlanta findet ihr hier!
Gestern Abend haben wir eine Film über den National Park Henri Pittier angeschaut; schade dass die nur die Vögel gezeigt haben. Wie dem auch sei - schön das es euch gut geht. Wallace
AntwortenLöschenhallo jungs,
AntwortenLöschenes freut mich dass es euch gut geht, dass simon wieder fit ist und ihr euch die karibische sonne auf eure astralkörper scheinen läßt ;)) bei uns ist am samstag nochmal eine ganze ladung schnee runtergekommen und es ist lausig kalt! da könnte man glatt neidisch werden. für euren trip auf den tafelberg und die gran sabana ( walle hat eine CD schicken lassen über venezuela... sehr schöööön! und ich weiß dann wo es euch hinverschlagen hat...) ich drücke euch und wünsche euch wundervolle tage
liddl