Samstag, 3. April 2010

Naechster Halt: Kolumbien.

Wir haben es geschafft, fast schon unspektakulaer sind wir durch alle Militaerkontrollen geschluepft und aehnlich reibungslos ueber die Grenze. Das erste befuerchtete Abenteuer blieb folglich aus und so war der Weg frei nach Sant Marta. Allerdings folgte darauf die eher unschoenere Begruessung die wir liebevoll "vom Durchfall geplagt, von der Grippe gejagt" genannt haben. So waren die ersten Tage in Santa Marta vergleichbar mit einem Lazarett erster Klasse - war der eine wieder auf der Hoehe erwischte es den Naechsten... noch etwas angeschlagen und etwas enttaeuscht von der Stadt ging es in den Parque Nacional Tayrona mit dem das Land zum ersten Mal von sich ueberzeugen konnte.. auch wenn die Messlatte mit Los Roques hoch hing, die Straende vor der einzigartigen Kulisse eines Dschungels, bizarre Felsformationen und eine Nacht in der Haengematte machten unseren Besuch zu einem wirklich traumhaften Erlebnis.
Zum Abschied hatten wir alle noch einmal einen schweissgebadetes T-Shirt, weil wir in aller Eile einen Rucksack im Park vergessen hatten. Gluecklicherweise hatten wir einen hilfsbereiten Taxifahrer, der uns geholfen hat - so waren wir mit etwas Verzoegerung wieder in Besitz unseres Hab und Guts. Sichtlich erleichtert nahmen wir den ersten Bus nach Cartagena und wurden von einem weiteren Hoehepunkt empfangen. Die Stadt die mit 1,1 Millionen Einwohnern zu den Groessten des Landes gehoert, beherbergt auch eine Altstadt die Weltkulturerbe ist.Wir sind durch jegliche Gassen geschlendert, haben etliche Bilder geschossen und sind uns einig. Cartagena ist die schoenste Stadt, die wir auf unserer Reise bisher besucht haben. Waehrend der Kolonialzeit ist ein wunderschoenes Zentrum entstanden, mit kleinen Parks die gerade dazu einladen sich ein paar Minuten zu setzen um im Schatten der Palmen das geschaeftige Treiben der kleinen Haendler zu beobachten.
Auch wenn die gestrige Bootstour ein Flop war, so haben wir uns davon nicht einschuechtern lassen und haben die Nacht damit verbracht Svens Abschied zu feiern. Mit zwei Latinas aus Medellin ging es steil in die Clubs wo zu Reggaeton und Salsa die Hueften geschwungen wurden. Die Nacht noch in den Beinen erholt sich die Truppe gerade bei einem Mittagsschlaf, denn heute Nacht will das Tanzbein wieder geschwungen werden. Der Grund? Unser "Kueken" Simonio wird am morgigen Tag die Sonne ein weiteres Mal umrundet haben.
In diesem Sinne verabschieden sich die Dudes fuers erste und gruessen den vierten im Bunde, Sven, der uns nun endgueltig verlassen musste. Wir heben die Glaesser auf die gemeinsame Zeit - schoen wars!

2 Kommentare:

  1. hallo ihr drei,

    voller sehnsucht erwrten wir neue berichte von euch... was ist los? seid ihr schreibfaul geworden oder seid ihr anderweitig beschäftigt? =))
    liebe grüße aus dem mal wieder kühlen deutschland
    liddl

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  2. Hallo Thomas,
    ich verfolge eure Reise mit höchster Sehnsucht...
    Beim ersten Lesen hatte ich echt Bauchschmerzen bekommen vor Neid...
    Hier verpasst ihr nichts, nichts vom Wetter und nichts vom Rest. Trink` mal ein paar Bierchen auf mich mit und grüss` die chicas von mir. Wenn ihr noch in Kolumbien seid und Zeit habt: in Buenaventura kann man zu bestimmten Zeiten Buckelwale sehen. Konnte man zumindest mal...
    Viel Spass noch und bis bald

    liebe Grüsse

    Wolfgang

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